Geguckt #33
Es solle mir nicht vorgeworfen werden, es gäbe in meinem Blog keine regelmäßigen Updates. Und zur Feier des Tages gibt's Bewertungen auf einer Skala von 1 bis 10. Yippie!

Sie waren es einfach leid Feinwäsche und Buntwäsche zu trennen

Altrimenti ci arrabbiamo (1974) 6
Hana to hebi (2004) 7
Hwajangshil eodieyo? (2002) 7
Jigoku no banken: akai megane (1987) 8
Hasta el viento tiene miedo (1968) 6
Welt am Draht (1973) (TV) 8
Baau lit ying ging (1999) 7
Collections privées (1979) 6
Stay (2005/I) 3
The Transformers: The Movie (1986) 4
Peullai, daedi (2006) 5
Click (2006/I) 5
Yuke yuke nidome no shojo (1969) 8
Jigoku (1960) 5
The Tale of the Floating World (2001) 5
To Be or Not to Be (1983) 5
Den-en ni shisu (1974) 8
Mr. Mari's Girls (1967) 2
My Super Ex-Girlfriend (2006) 3
Poruno sutâ (1998) 7
Desperate Living (1977) 4
Tie jia wu di Ma Li A (1988) 8
Yau doh lung fu bong (2004) 7
The Candy Snatchers (1973) 6
Sisters (1973) 6
Over the Hedge (2006) 5
Casino Royale (2006) 8
Deadlier Than the Male (1966) 6
Strano vizio della Signora Wardh, Lo (1971) 6
Onkyo seimeitai Noiseman (1997) 6
Avere vent'anni (1978) 3
Comedian (2002) 7
The Human Behavior Experiments (2006) (TV) 7
United 93 (2006) 9
Monster House (2006) 3
Pol Pot's Birthday (2004) 5
Ghost Soup (1992) (TV) 5
RV (2006) 5
Laberinto del fauno, El (2006) 8
The Warriors (1979) 8
Crash (1996/I) 5
It's a Mad Mad Mad Mad World (1963) 7
Saw II (2005) 3
The Mysterious Geographic Explorations of Jasper Morello (2005) 8
Mission: Impossible III (2006) 6
Gyakufunsha kazoku (1984) 7

Von frenzy um 20:43h |comment |1 Kommentar| |Xen

 

Geguckt #32
Nach fast einem halben Jahr wieder mal ein Geguckt Eintrag. In der Kürze liegt die Würze.

Blood from the Mummy's Tomb
Diese Hammer Produktion ist ein imposanter Langweiler. Imposant wird die Gurken durch den seltsamen, miesen Plot und durch den Auftritt von Valerie Leon. Habbahabba.


Die Ratte
Ein schlechter Film. Gaaaaaaaaaanz schlecht...

Kaosu
Passabler Thriller von Hideo Nakata. Die Wendungen hauten mich nicht wirklich vom Hocker, aber die routinierte Inszenierung macht den Film dann doch ansehbar.

Blazing Saddles
Ein eher unlustiger Mel Brooks Film.

Ohayô
Yasujiro Ozu serviert uns eine locker-leichte Komödie, gestaltet als Ensemblestück. Sehr unecht klingende Püpse!

Superman Returns
Die alten Superman Filme kenne ich gar nicht, daher ist der neue Superman Neuland für mich. Im Gegensatz zu anderen Superheldenfilmen verzichtet Bryan Singer auf eine langwierige Einführung des Heldencharakters. Die eigentlich gewonnene Zeit füllt Singer aber nicht mit Rambazamba, sondern legt den Fokus eher auf die Beziehungen der Protagonisten. Erst gegen Ende geht es dann ganz gut ab. Ganz okay. Aber ich freue mich dann doch eher auf Spider-Man 3.

Eraserhead
Ich bin ein großer Freund von David Lynchs Filmen. An Eraserhead konnte ich allerdings nicht viel finden. Die Bilder sind gefällig, schreien geradezu nach Kultfilm, aber so richtig packen konnte der Film mich nie.

Hausu
Hausu ist bizarrer, bunter, surrealer Japan Trash, wie es putziger kaum geht! Eine Gruppe Schülerinnen (bester Name: Fanta) macht Urlaub bei Tantchen auf dem Land. Tantchen ist aber nicht mehr ganz einwandfrei im Oberstübchen, hat eine psychotische Mietzekatze und ein gar schreckliches Haus.
Regisseur Nobuhiko Obayashi inszenierte keinen 08/15 Slasher, sondern einen poppig bunten LSD Trip! Die Szenen sind schon abgedreht genug, aber auch die Montage der Bilder ist ungewöhnlich. In meiner Lieblingsszene rennt das kannibalistische Tantchen im Miniformat durch den Hintergrund und die Katze miaut im Takt der Musik! Unglaublich!

Slither
Eklig und originell. Örks. Sehr überraschend ist die Freigabe ab 16 Jahren.

The Da Vinci Code
Das Buch war dumm/spannend. Der Film ist dumm/langwierig.

Lucifer Rising
Mesmerizing.

Himitsu no hanazono
Sympathische Komödie, mit netten Darstellern und einer flotten Erzählweise. Krankt ein wenig an der Vorhersehbarkeit.

Exiled
Von vielen als The Mission Sequel bezeichnet, hat Exiled eigentlich nur noch einen Großteil der Schauspieler gemeinsam. Stilisierte Action gibt's allerdings auch hier wieder, wobei sie doch einen Tick rauher wirkt als bei Johnnie To gewohnt. Aber Exiled versucht auch gar nicht, mehr als ein krachender Actionfilm zu sein...

Scorpio Rising
Kenneth Angers anderen Rising empfand ich spektakulärer, aber im Prinzip sah ich hier den mutigen Vorläufer zum heutigen Musikvideo.

Wedding Crashers
Überraschend unlustig. Da habe ich mir mehr versprochen. Will Ferrell hat allerdings eine sehr drollige Nebenrolle.

Rampo Noir
Ich dachte mit den Three Filmen wäre schon alles gesagt in Bezug auf asiatische Horror Shorts Anthologien. Aber die Adaptionen von Edogawa Rampos Kurzgeschichten sind auf ihre Weise einzigartig. Ein wenig artsy-fartsy, was auch gleich das grösste Manko der Shorts ist, ist die Herangehensweise hier ganz anders. Die Geschichten sind nicht wirklich gruselig, überzeugen aber durch ihre Frische und Originalität.Optisch machen die einzelnen Segemente von Rampo Noir richtig viel her, gerade der Anfang ist sehr beeindruckend. Wenn nur einige Längen nicht wären...


Das Rasthaus der grausamen Puppen
Ich hätte gerne einen Rolf Olsen Kracher Marke Blutiger Freitag gehabt, leider nicht wirklich erhalten. Die DVD ist aber offensichtlich ordentlich zerschnibbelt.

The Island
Yippie, Action Funride!

Angel Dust
Den fand ich ein wenig langweilig. Gerade weil ich von Sogo Ishii einen wilden Stil gewohnt bin. Die Inszenierung wirkte auf mich etwas fad, die Geschichte verleihte dem Thriller auch nicht wirklich neue Impulse. Ich hatte den ganzen Film über das Gefühl, Kiyoshi Kurosawa hätte mit einer Überarbeitung des Stoffs wesentlich mehr rausholen können. Von Sogo Ishii will ich gefälligst Zelluloid Punk sehen!

Lord of War
Die Botschaft von Lord of War ist schon vor Filmbeginn klar. Mit dem Holzhammer wird sie dem Zuschauer nicht näher gebracht, aber die Intention der Filmemacher ist nicht zu übersehen und das fand ich durchaus nervig. Aber ansonsten ist Lord of War schlicht ein unterhaltsamer Film. Sehr flott erzählt und mit tollen Schauspielern ausgestattet.

Von frenzy um 20:46h |comment |0 Kommentare| |Xen

 

Geguckt #31
Leider ist die Datei mit meinen Eintragungen zu den geguckten Filmen flöten gegangen. Darum fällt die 31. Ausgabe von Geguckt aus. Lebbe ged weida.

Von frenzy um 15:46h |comment |1 Kommentar| |Xen

 

Geguckt #30
Viel geguckt, wenig Lust viel zu Schreiben. Das sieht dann so aus.

Cure
Ein exzellenter Thriller von Kiyoshi Kurosawa.

Girl Boss Guerilla
Putziger Girl Gang Klopper aus dem Hause Toei.

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Hollywood Chainsaw Hookers
Dem Titel entsprechender Film.

Jules et Jim
Truffaut leicht und locker, aber gegen Ende dann etwas zu verspielt.

Lupin III - Das Schloss des Cagliostro
Dieser frühe Miyazaki ist ein fintenreicher Spaß. Sehr gute deutsche Synchro.

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They Live!
Piff, Piff, Fresse dick! Unter den B-Movies ist der Sonnenbebrillte König. Unglaubliche Schoße (=Spaß) von Carpenter.

Un Chien Andalou
Endlich gesehen. Seiner Zeit weit vorraus, die damaligen Reaktionen hätte ich zu gerne gesehen. Überraschend lustige Elemente.

Project A
Hi ho, min Matje! Jackie albert und kloppt sich durch diese mit Piraten durchsetzte Komödie. Sammo Hung und Yuen Biao verkloppen im netten Finale den kauzigen Oberpiraten, der sich anhört als ob jahrelang auf dem Hamburger Fischmarkt sein Geld verdient hat.

Alien vs. Predator
Was für ein Humbug. Besonders toll finde ich die Beweggründe der Protagonisten zusammen mit den Predators die Aliens zu töten. Ganz großer, unsympathischer Käse! Der Grazer Jung gegen den ätzenden Predator das war noch ein Spaß.

Der Pate
Meisterwerk.

Vital
Ganz ruhiges, fasznierendes Filmchen von Tsukamoto. Asano Tadanobus Dialogzeilen passen auf einen Untersetzer.

Peking Opera Blues
Hier bekommt man genau das, was man von einem Tsui Hark Film erwartet. Flockige, phantastische Action und eine leicht bescheuerte Geschichte.

Switchblade Sisters
Überraschend unterhaltungsfreier Gang Girl Film, der seinen Kultstatus zu Unrecht genießt. Die Damen sind zum großen Teil übrigens eher zum Abgewöhnen. Jack Hill hat mich mit den Pam Grier Krachern Foxy Brown und Coffy wesentlich besser unterhalten können.

Fantastic Four
Jessica Alba ist schön anzusehen. Fantastic Four leider nicht.

House of Wax
Als spannend kann man House of Wax nicht bezeichnen. Dazu nerven auch noch unsympathische Darsteller. Überraschend brutal.

Der Pate 2
Würdiger Nachfolger. Wieder ganz groß.

Faster, Pussycat! Kill! Kill!
Ich glaube ich lasse es mit Russ Meyer Filmen bleiben.

Seance
Kiyoshi Kurosawa schafft es trotz TV-Optik einen ungeheuer spannenden Film mit einer clever konstruierten Geschichte zu erschaffen. Klasse.

Die drei Gesichter der Furcht
Die drei Episoden sind in keinster Weise gruselig, aber Mario Bava hat ein Gespür für fantastische Kamerabilder. Der Hammer ist Boris Karloff als Wurdelak, besonders wenn er losgaloppiert...

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Das wandelnde Schloss
Düsterer und actionreicher als die anderen Miyazakis, was mir nicht ganz so gut gefällt. Aber dennoch immer noch ein klasse Film. Was hat sich das deutsche Synchronteam bloß bei der Besetzung der Stimme für den Hauptcharakter Sophie gedacht? Absolut unpassend.

Zero Woman: Red Handcuffs
Har, har! Fiese Japan-Exploitation, die dank 70er Jahre Herkunft recht aufwendig produziert wurde. Heissa!

Sky Captain and the World of Tomorrow
Langweilig.

Der Pate 3
Seltsame Fortsetzung, bei der die Inhalte der beiden voran gegangenen Teile außer Acht gelassen werden. Ohne Frage ein guter Film, aber nicht mehr so groß wie die legendären Vorgäner.

Der Leopard
Laaaaaaaaaaaaaaaaaang.......schöne Bilder, aber laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaang....Terence Hill und Giuliano Gemma hätten ich nicht in einem Visconti Film erwartet.

Burst City
Rock'n'Roll! Burst City war die Arbeit eines noch jungen Sogo Ishiis. Dann und wann wird versucht eine stringente Geschichte zu erzählen, aber letztendlich verliert sich der Film doch in einem Orkan von Schnitten, Handkameragewackel und poppigem Japan Punk. Ziemlich banane, ein wenig kindisch, aber sehr unterhaltsam.

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Seven Swords
Locker, leicht und flockig wie Peking Opera Blues ist Tsui Harks Seven Swords nicht mehr. Dafür bietet der Film eine sehr gelungene Kameraarbeit, einen tolle Score und fantastische Kampfchoreographien. Soll übrigens der erste Teile einer Reihe sein. Ein guter Anfang.

Frankenstein schuf ein Weib
Hammer Studio Film, altmodisch sympathisch und ein wenig lächerlich.

Bare Foot Kid
Sehr gelungenes Johnny To Remake eines Shaw Bros. Klassikers. Wire Fu to the rescue!


 

Geguckt #29
Million Dollar Baby
Hilary Swank als durchtrainiertes Box Monster. Yeah. Hehe. Der Film kann als Sportdrama überzeugen. Die üblichen Klischees bleiben großteils aus und das glorreiche Ende mit dem goldenen Pokal könnt ihr vergessen.

Primer
Ich will nichts über Primer verraten. Die Geschichte reisst einfach mit, auch wenn sie sehr komplex erscheint. Um ehrlich zu sein, ich habe den Film beim ersten Sehen nicht verstanden. Die Erklärungen im Internet variieren übrigens auch. Unbedingt ansehen. Dass der Film nur $7.000 gekostet haben soll, sieht man ihm zu keiner Sekunde an.

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A Cock and Bull Story
Mix aus Mockumentary und Film. Ist ok.

Caché
Bei Michael Haneke haben die bürgerlichen Schichten Dreck am Stecken. Atmosphärisch, aber etwas ernüchterndes Finale. Eigentlich gibt's kein Finale.

Anything Else
Routiniertes Woody Allen Werk.

Team America
Matt Damon!

Control
Ray Liotta als Versuchskannichen für ein Agression stoppendes Medikament. Unterhält durchaus, aber im Kopf bleibt der Film nicht hängen, dafür schreit alles zu sehr nach Hollywood Standardware.

Without a Paddle
Nett.

Goodfellas
Immer wieder großartig. Martin Scorsese setzt die Musik unglaublich gekonnt ein, um die chronologische Abfolge der Ereignisse dem Zuschauer zu verdeutlichen. Aber das ist nur ein Element des superben Mafia Streifens.

A Dirty Shame
"There's pubic hair in the air. Everywhere!"

Scanners
Den explodierenden Kopf könnt ihr vergessen!

Die Maus, die brüllte
Peter Sellers eben.

How to Get Ahead in Advertising
In diesem Filmchen ist skuriller britischer Humor anzutreffen, der manchmal richtig schön fies werden kann. In die Geschichte werden Plot Twistes eingebaut, die das zuvor gesehene gerne mal komplett umwerfen. Klasse Filmchen, gerade weil ich vor der Sichtung noch nie was davon gehört habe. Jetzt muss schleunigst Withnail & I vom selben Regisseur her.

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Rock 'n' Roll High School

Hey ho let's go-
They're forming in a straight line
They're going through a tight wind
The kids are losing their minds
The Blitzkrieg Bop
They're piling in the back seat
They're generation steam heat
Pulsating to the back beat
The Blitzkrieg Bop
Hey ho let's go
Shoot'em in the back now
What they want, I don't know
They're all reved up and ready to go.

Sideways
Paul Giamatti und Thomas Haden Church sind ein sympathisches Duo. Sideways ist fraglos auch ein guter Film. Aber mich hat das Gefühl nie verlassen, dass auf die Oscar Verleihung geschielt wurde und deshalb der Film so ist wie er ist. In manchen Szenen hätte ich nichts gegen etwas mehr schwarzen Humor. Hier hätte mehr rausw werden können.

In 80 Tagen um die Welt
Passabler Big Budget Film.

Men Suddenly in Black
Edmond Pang legte im Jahr 2001 mit You Shoot, I Shoot einen großen Überraschungshit in Hong Kong vor. Men Suddenly in Black ist nicht ganz so schmarzhumorig, kann aber dennoch überzeugen. Vier Ehemänner (bzw. drei Ehemänner und ein Ehemann in spe) wollen einen Kurzurlaub ihrer Frauen nutzen um mal so richtig die Korken knallen zu lassen. Das ganze ist teilweise wie ein abstruser Actionfilm inszeniert und wie in einem Triadenfilm soll die Ehre hochgehalten werden. Darsteller sind u.a. Eric Tsang und Jordan Chan. Ein großer Spaß.

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The Happiness of the Katakuris
Takashi Miike hat sich dem Remake der südkoreanischen Komödie The Quiet Family von Ji-woon Kim (Regisseur von A Tale of Two Sisters, siehe einen Eintrag weiter unten) angeommen. Miike hat aber nicht einfach den Film nacherzählt, sondern das ganze als lustiges Musical inszeniert. Das funktioniert wunderbar und ich hatte meinen Spaß. Wenn das Budget mal nicht gereicht hat um aufwendige Szenen zu inszenieren, hat man die Aktionen einfach als Claymation dargestellt. Und wieder einmal macht Miike doch am meisten Spaß, wenn es nicht um Yakuzas geht.

Matango - Attack of the Mushroom People
Einsame Insel! Ein Haufen Japaner! Pilzmenschen! Yeah!

A Tale of Two Sisters
Sehr dicht inszenierte Horrormär, die viel Raum für Interpretationen lässt. Super.

Der Manchurian Kandidat
Dann und wann kommt durchaus Spannung auf, aber insgesamt doch ein wenig belanglos.


Saw
Zwei Männer in einem Raum und viel Blabla. Saw hätte ein Horrorklassiker werden können, aber die Erklärungswut macht vieles zunichte.

Haze
Das bessere Saw! Shinya Tsukamoto erklärt nichts und klaustrophobischer Horror ist hier garantiert. Glücklicherweise wird Haze nicht auf die üblichen 90 Minuten gedehnt, sondern füllt seine Laufzeit von 50 Minuten gekonnt aus.

The Goddess of 1967
In Momenten etwas überladen wirkender Arthouse Film, aber am Ende fügt sich dann doch alles schön zusammen.

11:14
Tja. Hmm. Ok, aber nicht wirklich toll.


 

Geguckt #28
Yume
Episodenfilm vom großen Kurosawa. Die ersten vier Episoden haben mir nicht gefallen, die darauf folgenden vier Episoden haben mir hingegen Spaß gemacht. Sehr schön photographiert.

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Punchline
Dieser Eintrag aus Tom Hanks Filmographie ist völlig an mir vorbei gegangen. Tom Hanks schlägt sich als Stand Up Comedian durch und bandelt mit der etwas unbeholfenen Sally Field an. Die Stand Up Szenen werden mit alten Kalauern gefüllt und profitieren höchstens mal von der hysterischen Art Tom Hanks in den entsprechenden Szenen. Die Szenen in denen Sally Field und Tom Hanks abseits der Bühne plaudern, werden mit reichlich Herzschmerz gefüllt. Kein großer Wurf in den Filmographien der Darsteller (John Goodman ist übrigens auch noch dabei), aber durchaus ansehbar.

Jack allein im Serienwahn
Hihi, hoho! Feine Komödie mit John Candy, als Soap Opera Autor, der durch einen Autounfall in seiner selbst kreirten fiktiven Welt landet und mit seiner Schreibmaschine die Geschehnisse in diesem Mikrokosmos leitet. Herrlich albern, mit Anspielungen auf die Lächerlichkeit der Nachtmittagsunterhaltung im US TV. Und Sledge Hammer in einer Nebenrolle. Yippie!

Boogeyman
Belangloses Horrorfilmchen.

Red Rock West
Schöner Neo Film Noir (wenn man mir die Bezeichnung gestatten mag). Mit einem lässigen Nicholas Cage und Lara Flynn Boyle als Femme Fatale. Gar feine Verstrickungen in Redneckhausen sorgen für eine angenehme Spannung und dennoch durchaus humoristische Untertöne unterhalten bis zum Filmende.

The Village
M. Night Shyamalan (Name natürlich durch Copy & Paste eingefügt) ist mit The Village wieder ein sehr stimmmungsvoller Horror....Thriller....Drama.......äh....was auch immer gelungen, der natürlich mit einem überraschenden Ende zu glänzen vermag. Der arme M. Night Shyamalan kann vermutlich niemals einen Film machen, dessen Ende dem Zuschauer nicht völlig den Boden unter Füssen wegzieht.

Duplex
Ben Stiller und Drew Barrymoore als nettes Ehepaar, die sich ein Duplex (Haus mit Untermieter) mit einer schrulligen alten Dame teilen müssen. Erst wird versucht mit der ungeliebten Untermieterin zu leben, aber im Verlaufe des Films wird natürlich versucht die rüstige Frau mit allen möglichen Mitteln loszuwerden. Simpler Film, unterhält aber.

Human Nature
Regisseur: Michel Gondry. Drehbuch: Charlie Kaufman. Das sind Zutaten, die auf einen großartigen Film hoffen lassen. Aber leider bietet Kaufmans Drehbuch nicht die Qualitäten, die wir von seinen späteren Werken gewohnt sind. Die Schrulligkeit ist vorhanden, aber die Cleverness und die Kohärenz seiner anderen Filme bzw. Drehbücher geht Human Nature leider ab. Gondrys Regie ist eher konservativ, auch wenn bei manchen Szenen sein Stil unverkennbar durchscheint (der Sonnenaufgang, die Flashbacks,e tc.). Guckt euch lieber Eternal Sunshine of the Spotless Mind an.

The Card Player
Aua.

Angel Heart
Fand ich etwas konfus, aber immerhin schön atmosphärisch.

He's a Woman, She's a Man
Eine UFO Produktion, die passend mit Leslie Cheung besetzt ist. Leider etwas zu albern geraten und die Zielgruppe dürfte vermutlich die zahnbespangte Jugend Hong Kongs gewesen sein.

Underground
Mein erster Emir Kusturica Film ließ mich etwas verdattert zurück. Eine jugoslawische Partisanen Gruppe verschanzt sich in einem unterirdischen Komplex vor den Nazis und wird nach 1945 von ihrem Cheffe im Glauben gelassen, der Krieg dauert an. Dort unten entwickelt sich dann ein ganz eigener Mikrokosmos, bis zwei Männer dank eines Zufalles, der etwas mit einem Schimpansen und einem Panzer zu tun hat, wieder an die Oberfläche geraten.
Kusturica will die Geschichte nicht (nur) bierernst verkaufen, sondern läßt seine Protagonisten herumalbern, feiern, aber auch in menschlichen Dramen schwelgen. Das befremdliche Szenario, das sich nun wirklich nicht explizit einem Genre zuordnen lassen kann, und durchaus die Gefahr läuft ins Comichafte abzudriften, kann auf den Zuschauer einen bleibenden Eindruck zurücklassen. Dieses überbordende Chaos ist mit fast drei Stunden Spielzeit etwas lang geraten, gerade auch weil der Zuschauer geradezu mit Eindrücken bombardiert wird. Für mich ist es auch nicht verwunderlich, wenn es Leute gibt die Underground geradezu hassen, aber viele Verehrer wird der Gewinner der Goldenen Palme von Cannes (1995) ebenfalls verzeichnen können. Ich glaube die schmierige Kapelle gibt den Ausschlag.

Theater des Grauens
Sollte Vincent Price in Theatre of Blood überhaupt sympathisch auf den Betrachter wirken? Mir war der gute Mann jedenfalls über die ganze Länge des Films sehr unsympathisch. Ich hege keine generelle Abneigung gegen ihn, in keinster Weise, aber in dieser Rolle als mordlustiger Shakespeare Mime fand ich ihn etwas enervierend. Dem Filmgenuss tut das aber keinen Abbruch, vielleicht profitiert die Rezeption sogar davon. Price meuchelt in gar schwarzhumoriger Weise ein paar feiste Kritiker in Tradition der Shakespeare Dramen dahin und hopp, hopp, Spaß haben.

Scary Movie 4
Bietet natürlich ein paar Lacher, aber im Großen und Ganzen ist Scary Movie 4 eine Katastrophe. Für Leute, die die persiflierten Filme nicht kennen, vermutlich gar nicht auszuhalten.

Marked for Death
Besonders viele Steven Seagal Filme habe ich noch nicht gesehen und Marked for Death wird mich nicht zu vielen weiteren Seagal Sichtungen bewegen. Der rauhe 80er/90er Charme bietet immerhin genügend Raum für derbe Actionszenen und lustige Bösewichter aus dem Rasta(fahndung, höhö) Milleu. Die Choreografie der Actionszenen ist allerdings nicht wirklich spektakulär, Seagal kämpft dementsprechend auch nicht so akrobatisch wie beispielsweise Kollege Van Damme. Fans von Seagal werden bei diesem Action-Asi-Fest trotzdem ihre Freude haben.

Constantine
Die Comicvorlage zu Constatine namens Hellblazer war mir bisher völlig unbekannt. Da wird es dem durchschnittlichen Kinogänger vermutlich nicht anders gehen und da darf man sich die berechtigte Frage stellen, für wen der Film eigentlich gedreht wurde. Die Geschichte um die Vormachtstellung der Schergen aus Himmel und Hölle auf Erden ist alles andere als neu, dazu wird die Hintergrundgeschichte des Films in einem Mordstempo abgespielt, das keine Chance für nachdenkliche Nuancen bleibt. Leider ist Constantine nur der übliche Comicschmu mit einigen netten Special Effects geworden und das sagt schon alles über den Film. Auf der DC Vertigo Seite läßt sich übrigens die erste Ausgabe des Hellblazer Comics komplett runterladen.

Interstate 60
Ich hatte schon vor vielen Jahren bei dem billigen Wishmaster um einen zynischen Djinn meinen Spaß und Interstate 60 kann dank einer gelagerten Story ebenfalls bei mir punkten. Nur ist dieses mal kein El Cheapo Horror angesagt, sondern schwarzer Humor treibt die Geschichte voran. Gegen Ende geht ein wenig die Luft aus, davor überzeugen aber viele Ideen in diesem flotten Road Movie.

Elektra
Die Comicvorlage zu Elektra stammt von Frank Miller und das hätte mich eigentlich schon aufschrecken lasen sollen. Miller schafft es immer wieder sehr atmosphärische Werke zu zeichnen, aber stringente Geschichtenerzählung ist sein Ding nicht. Elektra ist dann auch nur ein sehr, sehr platte und überraschend langweilige Comic Adaption. Zudem sind die Darsteller richtig schlecht. Die gute Jennifer Garner hat entweder kein Talent oder sie hat die falsche Produktion erwischt. Mit ihrer minimalistischen Mimik hat sich mich dann und wann an Betongesicht Steven Seagal erinnert. Net gut.

Von frenzy um 12:52h |comment |1 Kommentar| |Xen

 

Geguckt #27
Bullet in the Head
Bullet in the Head zu sehen, darf ich als ambivalentes Filmvergnügen bezeichnen. In seinen besten Momenten ist das Drama in den Wirren des Vietnamkrieges unheimlich intensiv, die Actionszenen gehen sowieso ab wie Luzi. Aber darin liegt auch ein wenig die Krux des Filmes. John Woo zelebriert seine Actionszenen. Zu einen erstzunehmenden (Anti) Kriegsfilm mag das nicht so richtig passen, eher schon zu einem der vielen derben Italo und US Actionkriegskloppern aus den 80er Jahren. Heroic Bloodshed wird natürlich auch ganz groß geschrieben, deswegen darf ein wenig Kitsch nicht fehlen. Aber über diese Kritikpunkte hinweg gesehen, bleibt Bullet in the Head immer noch ein klasse Film, der einen richtig zu packen schafft.

National Treasure
Überraschungsfreies Popcorn Kino, das aber auch gar nicht versucht mehr zu sein.

The Longest Summer
Fruit Chan ist mit The Longest Summer ein Riesenwurf gelungen. Mit überwiegend eher unbekannten Schauspielern (nur seine Entdeckung Sam Lee war mir vorher bekannt) verarbeitet er die Übergabe Hong Kongs an China aus der Sicht von arbeitslos gewordenen Soldaten. So ein sozial-kritisches Thema ist nicht unbedingt typisch für die Filmindustrie Hong Kongs, gerade nach der Übergabe anno 1997.
Chan ist aber nicht auf artsy-fartsy Kost für Cineasten aus, sondern inszeniert die Geschichte als unterhaltsamen Mix aus Action, Drama und Comedy. Dabei gibt es teilweise unglaubliche Szenen, die schon fast surrealistisch anmuten. Ganz großes Tennis und sicherlich einer der besten Hong Kong Filme im Ausklang des letzten Jahrhunderts.

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Das große Fressen
Zwischen Exploitation und Arthouse, aber nicht wirklich zündend.

Creep
Langweilig und öde. Zudem mit einem nervigen Monster ausgestattet.

Gauche the Cellist
Ein Frühwerk von Isao Takahata, das noch kurz vor der Gründung des Ghibli Studios entstand. Das Zielpublikum ist deutlich jünger als bei den meisten folgenden Ghibli Produktionen, aber die Anfäge von Takahata sind ganz putzig anzusehen.

Praxis Dr. Hasenbein!
Zum Glück nicht mehr ganz so dämlich wie Texas, in Momenten ist Praxis Dr. Hasenbein! sogar ein lustiger Film. Der Knaller ist Peter Berling als Peterchen.

Der mit dem Wolf tanzt
Vielleicht ist Kevin Costners Film etwas lang geraten, aber dennoch ist das Epos ungeheuer atmosphärisch.

The Toolbox Murders
Tobe Hooper gelang es durchaus mit dem Remake des 70er Exploitation Vehikels einen anständigen Horrorfilm abzuliefern, der Elemente eines Slashers mit okkulten Motiven verbindet. Das ist zwar alles andere als originell, aber sorgt immerhin für Kurzweil. Und Angela Bettis passt sehr gut in die Rolle der gestressten Mieterin. Definitiv vorzuziehen gegenüber dem beschißenen Creep.

Le Samouraï
Alain Delon ist verdammt cool. Und die Insznenierung ist auch verdammt cool (wenn auch mir einen Tick zu langsam).

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Terminal
Die geübte Bürokratie Kritik Terminal kommt zwar nur bedingt rüber, aber dafür kann der Film durchaus unterhalten.

The Taste of Tea
Mit The Taste of Tea beweist Regisseur Katsuhito Ishii, dass er dazu gelernt hat. Zwar weicht er nicht von der Episodenerzählung ab, aber die Erzählgeschwindigkeit und die Kohärenz der einzelnen Episoden mag doch mehr gefallen als bei Shark Skin Man and Peach Hip Girl und Party 7. Über die coole Hipness ist Ishii mittlerweile hinweg und erzählt mit The Taste of Tea eine anrührende und skurille Familiengeschichte. Style over Substance ist bei Taste glücklicherweise nicht mehr gegeben, wie Ishiis früheren Regiearbeiten. Natürlich ist die Inszenierung top notch, aber dieses Mal wirken die Charaktere und ihre Erlebnisse plastistischer als die kaputten Typen aus Shark Skin und Party 7. Ach ja, Tadanobu Asano ist natürlich auch dabei.

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Blood Simple
Ein früher Coen, der noch ein wenig roh erscheint und den feinen Humor zuweilen vermissen lässt. Dennoch ein toller Thriller, mit einer gut konstruierten Geschichten.

00 Schneider - Jagd auf Nihil Baxter
00 Schneider hat durchaus seine lichten Momente, in der Helge Schneider einzigartiger Humor zündet und man sich fast wie in einem Avantgarde Film fühlt. Aber gegen Ende des Films ist man doch froh, dass er endlich vorbei ist.

Bikini Bandits
Bikini Bandits ist eigentlich kein richtiger Film, sondern eher eine amüsante Sketch-Show, die dem Punk bzw. Rock huldigt. Das wird schon offensichtlich aus dem illustren Cast, bestehend aus Leuten wie Jello Biafra, Gary the Retard, Hank The Angry Drunken Dwarf, Maynard James Keenan, Dee Dee Ramone und Corey Feldman. Die stringente (ähem) Story von den hübsch anzusehende Bikini Mädels, die diverse Mission zu erfüllen haben, wird durch Einspieler unterbrochen, die zumeist mit Bikini Babes und Autos gefüllt werden. Zu diesem Eye Candy, gesellt sich feine Musik und derbe Comedy - fertig, ist ein wilder 60 Minuten Mix.

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Der Spielgefährte
Putzige, dann und wann moralinsaure 80er Komödie mit Richard Pryor. Der Junge, der den verwöhnten Bengel spielt, wurde später übrigens Manager für Pornostars. Hach, welch eine Karriere!

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Gerry
Lethargischer Film, der aber auch eine ungehemmte Faszination auf mich ausüben konnte. Die eher improvisiert erscheinende Geschichte und die Dialoge rücken in den Hintergrund. Es zählen die Formen, der Score, die Mise-en-scène und die Montage. In einfältigen Rezensionen wird bei Gerry gerne von einem Film berichtet, der nicht für jedermann ist. Aber dieser Gemeinplatz trifft eigentlich auf keinen Film zu. Gerry ist ein Film für wenige, aber die werden eine imposante Erfahrung mit Gus van Sants Film erleben.

Von frenzy um 18:10h |comment |0 Kommentare| |Xen

 

Geguckt #26
Ich wollte eigentlich mal wieder längere Kommentare zu meinen Filmen schreiben, aber in den letzten Wochen haben sich mal wieder zu viele Filme angesammelt.

Miller's Crossing
Die Coens im wesentlichen ohne ihren märchenhaften Humor, dennoch mit einem guten Mobfilm.

Haute Tension
Teilweise derber Slasher mit einem hübschen Plot Twist. Mehr als ein netter Slasher ist Haute Tension aber nicht.

Wallace & Gromit in The Curse of the Were-Rabbit
Ein großer Fan des Knet Duos war ich noch nie, aber in ihrem ersten abendfüllenden Film überzeugen sie durchaus. Das Erzähltempo stimmt und kleine Details wie die jaulenden Hasen sind einfach klasse.

The Great Yokai War
Wenn der Miike einen Kinderfilm macht, dann sieht das ungefähr so aus. Viele Monster, viele Effekte und viel Spaß. Und eine Wasserprinzessin die ständig klatschnass durch die Gegend latscht.

Love Letter
Von einem Shunji Iwai Film erwarte ich ein wenig mehr als diese bodenständige Liebesgeschichte.

Cletis Tout: Tot oder Lebending
Sympatischer Cast (Tim Allen, Christian Slater, etc.), aber kein Film, der mir länger im Gedächtnis bleiben wird.

Inglorious Bastards
Richtige Bekanntheit wird dieser Italo B-Kriegsfilm in den nächsten Monaten/Jahren noch erlangen, da er mehr oder wenig als Basis für den neuen Quentin Tarantino Film gilt. Was hier zählt ist hauptsächlich die Action, die teilweise schon fast an die Einlagen der A-Team Serie erinnert. Der absolute Hit ist Fred Williamson als cooler Häscher, der mit Zigarre zwischen den Lippen sein Gewehr einhändig bedient. In einer Nebenrolle ist Raimund Harmstorf zu sehen, der im Original leider sehr fies nachsynchronisiert wurde.

Blade: Trinity
Doof, aber Jessica Biel. Image Hosted by ImageShack.us

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Kiss Kiss, Bang Bang
Richtig nerven kann der ironische Erzähler von Kiss Kiss, Bang Bang. Ansonsten kann der Film aber gut mit pointierten Dialogen und skurrillen Situationen unterhalten. Und mit Val Kilmer alias Gay Perry fährt man nie falsch!


The Hollywood Sign
Schöne Besetzung (u.a. Burt Reynolds), aber eher langweilige Inszenierung.


King Kong
So müssen Big Budget Filme aus Hollywood aussehen! Zunächst hatte ich meine Zweifel, da der Riesenaffe in den Trailern doch sehr künstlich aussah. Aber im fertigen Film wirkt der Affe unglaublich realistisch und ist natürlich unbestritten der Hauptdarsteller. Mitreißend und sehr tragisch. Jack Black kriegt demnächst eins auf die Mütze von mir!


The Fog
In meiner Carpenter Rangliste würde ich The Fog eher im unteren Bereich ansiedeln.

Die Nacht der Creeps
Eine 80er Horrorkomödie, die eher langweilt als erschreckt.

Harry Potter und der Feuerkelch
Unglaublich, dass jetzt schon zum vierten Mal das gleiche Schema durchgekaut wird.

Conquest
Fulcis Conan Abklatsch ist fast so bescheuert, dass er wieder gut ist. Aber nur fast. Mein persönliches Highlight war die Demaskierung der knackigen Herrscherin, die aber tatsächlich die Schwester von Toxie sein könnte und dann auch nur noch blökend durch das billige Setting rennt. Ein Glück, dass permanent ein Weichzeichner über dem Bild liegt und es deshalb nicht alles klar zu erkennen ist.

Toy Story
Der Klassiker unter den CGI Filmen.


War of the Worlds
Der Spielberg kann es also doch noch. Ähnlich wie King Kong darf auch hier der ausgelutsche Mainstream Weg ausnahmsweise freudig beschritten werden. Eigentlich eine ideale Gelegenheit um Pathos en masse auszuschütten, wird darauf nahezu komplett verzichtet. Stattdessen gibt es grandiose Effekte und einen sehr gelungenen Spannungsaufbau. Übrigens hat War of the Worlds einen der besten Dolby Digital 5.1 Tracks, die ich bisher erleben durfte.


Shark Tale
Schrekliche Scheiße. Unglaublich unoriginell im Vergleich zu Finding Nemo. Die Meeresbewohner werden viel zu stark vermenschlicht (Hochhäuser, Waschanlagen, etc.) und die Parodien sind auch eher lahmer Natur. Robert de Niro als Hai. Hihi. Hoho. Höhö. Bäh.


Der Supercop
Ach ja, Supercop Terence Hill mit Kollege Ernest Borgine ist eine grandiose Kindheitserinnerung und flasht immer noch. Schmissig, schmieriger Score, der nur aus einem Song zu bestehen scheint. Sup-Sup-Super!


Toy Story 2
Sogar noch besser als der erste Teil. Wieder sehr überzeugende Voice actors (im Original u.a. Tom Hanks und Tim Allen).


Contraband
Mit Contraband aka Syndikat des Grauens legte Lucio Fulci ein richtiges Brett im süditalienischen Gangstermillieu hin. Zwar nicht so flott inszeniert wie manch anderer Italo Klopper aus der Zeit, verfügt Contraband aber über eine Härte und Konsequenz, die seines gleichen sucht. Bei manchen Schnittsequenzen kann dem Zuschauer dann schon anders werden, wenn Fulci seiner Reputation mit der Holzhammermethode gerecht werden möchte. Und Fabio Testi hat einen coolen Namen.

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Von frenzy um 19:11h |comment |0 Kommentare| |Xen

 

Geguckt #25
The Final Cut
Die Geschichte von The Final Cut hätte durchaus von Philip K. Dick stammen können, aber leider happert es ganz gewaltig mit der Ausführung. Die Handlungsstränge werden leider nicht konsequent erzählt und richtige Spannung will auch nicht aufkommen.

XXX 2 - The Next Level
Doof, aber ich fühlte mich peinlicherweise durchaus unterhalten.

The Incredibles
Zweite Sichtung, bei der mir einige hübsche Details bei diesem sehr stimmigen Film aufgefallen sind.

Red to Kill
Red to Kill ist nicht unbedingt ein schlechter Film, es ist ein beschißener Film. Ganz übler Category III Schund.

The Day after tomorrow
Emmerich. Keine Logik. Ein wenig Kitsch. Tolle Effekte.

Cat Soup
Anime Unkundige werfen gerne mal ein, dass die japanischen Trickfilme wirr konstruiert sind. Da die durchaus sehr komplexen Akira oder Ghost in the Shell oft als Einstieg dienen, ist diese Erkenntnis zumindestens für einige SciFi Filmchen nicht von der Hand zuweisen ist. Bei Cat Soup hat dieser Irrsin Methode. Als experimentaler Kurzfilm konzipiert, wird ein Kätzchen von ein skurriles Szenario ins andere geworfen und genau wie der Zuschauer immer wieder überrascht. Die Inszenierung ist locker leicht, unterlegt mit einer großen Portion schwarzen Humors. Großartig!

Dragon Squad
Dragon Squad versucht gar nicht erst auf sophisticated Action Marke Johnnie To zu machen, sondern hier wird mit einer unruhigen Steady Cam die Luft nach zischenden Kugeln untersucht. Viel Krachwumm, leider nicht sonderlich spektakulär anzusehen. Muß man nicht kennen.

The Wicker Man
Die Überraschung am Ende von The Wicker Man fand ich durchaus vorhersehbar, das ändert aber nichts daran, dass die Inszenierung sehr stimmungsvoll ist. Und Christopher Lee ist dabei!

(T)Raumschiff Surprise - Periode 1
Langweilig, doof und unlustig.

Jeepers Creepers
Gut geklaut ist halb gewonnen. Jeepers Creepers ist zu einem guten Teil atmosphärisch, mit der Zuschaustellung des Monsters gibt aber der Film aber auch eine Menge Potential ab. Dann geht natürlich nur noch Action.

The Girl Next Door
In den 70ern wäre The Girl Next Door voll mit nackten Möchtegern Hollywood Sternchen und David Hasselhoff hätte eine Nebenrolle mit einem putzigem Rollennamen (Beaver oder so) gehabt. Heutzutage läßt Elisha Cuthbert die Klamotten an und erfreut so die Maxim gestählte Jugend. Yada, Yada, biederer Langweiler.

Sin City
Die Sin City Comics konnten bei mir durch ihre grandiose Noir Atmosphäre und die kaputten Charaktere punkten. Die Geschichten waren da eher nebensächlich. Da hakt es bei der Verfilmung auch gewaltig. Ein kohärente Geschichte konnte nicht erzählt werden, also wurden einfach einige der Trade Paperbacks beinahe 1:1 auf Zellluoid (ok, wird wohl eher digital gedreht) gebannt. Aber renomierte Comic Serien werden in Hollywood lieber fix auf die Leinwände gebracht, bevor jemand auf die Idee kommen könnte, dass die Serien zu komplex oder eben zu simpel für eine Verfilmung sind.
Die Optik von Sin City ist ohne Frage als spektakulär zu bezeichnen. Aber über zwei Stunden ist der dunkle Look auch etwas anstrengend.

Charlie und die Schokoladenfabrik
Der Trailer konnte kaum mein Interesse für Johnny Depp als wildenr Süßigkeiten Fabrikateur wecken, aber auf Tim Burton ist Verlass. Optisch spektakulär, dazu passend der überdrehte Danny Elfman Score und man hat bis zum Ende keine Sekunde Langeweile. Moralinsauer wird man dann aus dem Film geführt.

V wie Vendetta
Leider habe ich nicht mehr viel von dem Alan Moore Comic im Kopf um wirklich den Vergleich zwischen Graphic Novel und Film zu vollziehen. Die Feinheiten der Vorlage, die mir in Erinnerung blieben, konnten natürlich nicht im Film eingefangen werden. Auch wurde eine größere Prise Action in den Plot eingestreut.
Dennoch ist der Film bis zum Ende - soweit ich mich erinnern kann - recht nah an der literarischen Vorlage, aber zum Finale schlägt er eine komplett andere weil eher Hollywood konforme Richtung ein. Sonst geht die Verfilmung einigermaßen in Ordnung, auch wenn sie sich manchmal etwas arg zieht.

Lost in Time
Gelungenes Hong Kong Drama, das gekonnt den Balance Akt zwischen realistischer Liebesgeschichte unter unterhaltender Geschichte vollbringt.

Texas - Doc Snyder hält die Welt in Atem
Mein erster Helge Schneider Film. Was war das?

Von frenzy um 00:11h |comment |0 Kommentare| |Xen

 

Geguckt #24
Dieses Mal hat sich wirklich viel angesammelt, darum alles in Kürze.

Bad Guy
Klasse Film von Kim Ki-Duk, der sogar einen (unfreiwilligen?) Lacher beinhaltet.

House of 1000 Corpses
Atmosphärische Redneck Family Variation von Rob Zombie, die neues Blut in das Genre pumpt.

Tirez sur le pianiste
Gekonnte Krimi Farce von Truffaut.

Ninja Kommando
Macht immer wieder Spaß.

Nobody Knows
Herzzereissendes Meisterwerk von Hirokazu Koreeda, bei dem man sich wirklich als Zuschauer des echten Lebens und nicht bloß als der eines Filmes fühlt. Sehr gute Leistungen der jungen Darsteller.


Cyclo
Grandiose französisch-vietnamesische Coproduktion, mit einer beeindruckenden visuellen Opulenz.


Future Cops
Wahnwitzig schlechte Street Fighter II Verfilmung von Wong Jing. So schlecht, dass sie aber wieder Spaß macht. Das absolute Highlight ist Richard Ng als Blanka!

Girlfight
Nettes Box Drama mit Michelle Rodriguez.

Fist of the Nort Star
Legendärer Kult Anime, der die Gewaltspirale in ungewohnte Höhen schraubt, mit seltsamen Charakter Designs daherkommt und trotzdem ganz passabel unterhält.

Phenomena
Der Argento ist los, rette sich wer kann! Ein lächerlicher Horrorfilm, der in den 80ern gefangen ist und die arme Jennifer Connelly zu ganz ekligen Sachen zwingt. Als Komödie sehr gut zu gebrauchen, vor allem gegen Ende wenn Klein Quasimodo auf die Hatz geht und der verärgerte Schimpanse zum Rächer wird.

Star Wars: Episode III
Kaum zu glauben, die dritte Episode macht richtig Spaß!

Skinny Tiger and Fatty Dragon
Nette Kloppmödie mit dem Dreamteam Sammo Hung und Karl Maka.

Walking Tall
Für zwischendurch ganz ok.

Das Schloß der blauen Vögel
Bekloppter Giallo, mit einem verwegen aussehenden Klaus Kinski, der auch noch einen Doktor spielt.

The Cat Returns
Für eine Ghibli Produktion enttäuschend.

Mindhunters
Originell: nö. Spannend: ja. Läßt den Zuschauer ähnlich wie bei Final Destination auf den nächsten fiesen Unfall warten.

La Mala educación
Gekonntes, verschachteltes Drama von Pedro Almodóvar.

Shokei no shima
Klasse Rachedrama von Masahiro Shinoda, das sehr schön photographiert wurde.


Wild Dogs
Der Mario Bava weiß halt wie der Hase läuft. Von der ersten bis zur letzten Minute spannender Film, der noch mit einem fiesen Plot Twist aufwarten kann.

Madagascar
Zwar ist das alles sehr vorraussehbar, aber trotzdem bietet Madagascar ein paar feine Lacher. Sehr gelungene englische Synchro mit Ben Stiller, Chris Rock, David Schwimmer und so weiter.

Ladykillers
Beileibe kein schlechter Film, aber der Coen Touch fehlt.

Von frenzy um 12:22h |comment |0 Kommentare| |Xen

 

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